Rote und weiße Zahnästhetik

Ästhetische Zahnheilkunde aus Eppendorf und Barmbeck Süd

Natürlich weiße Zähne und gesundes, rosarotes Zahnfleisch bilden die Voraussetzung für die Harmonie der roten und weißen Zahnästhetik.

Das wichtigste Einsatzgebiet der roten Ästhetik ist die Zahnfleischbehandlung. Frontzahnverluste und Defekte am Zahnfleisch stören die Ästhetik, da sie beim Sprechen und Lachen gut sichtbar sind. Aufgrund einer Parodontitis, der chronisch-bakteriellen Entzündung von Zahnfleisch und knöchernem Zahnhalteapparat, bilden sich Zahnfleisch und Kieferknochen zurück. In diesen Fällen können unter Einsatz eines Langzeitprovisoriums Weichgewebslappen zu sog. Pseudopapillen geformt werden, die das natürliche Zahnfleischgewebe zwischen den Frontzähnen wiederherstellen. Auch gibt es chirurgische Möglichkeiten, Knochen und Bindegewebe wieder aufzubauen, nachdem zuvor entzündetes Zahnfleisch (Gingivitis) und Zahnfleischtaschen saniert worden sind. 

Zur Wiederherstellung der weißen Ästhetik steht dem Patienten eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung:

Bei einfachen Verfärbungen können die Zähne durch ein Bleaching aufgehellt werden. Amalgamfüllungen, unästhetisch und gesundheitsschädigend, können durch zahnfarbene Keramik-Inlays ausgetauscht werden. Bei Kronen aus Metall bieten solche aus Vollkeramik oder Zirkon eine perfekte und ästhetisch-natürliche Alternative bei geringem Schleifaufwand.

 

Veneers, dünne auf die Zähne geklebte Keramikschalen, dienen zur Korrektur hartnäckiger Verfärbungen und verkürzen durch einen Rückgang des Zahnfleischs lang erscheinende Zähne optisch. Aufbauten aus Kunststoffen oder Kompositen helfen, einen Zahnheitssubstanzverlust ästhetisch auszugleichen, gerade im Bereich der Frontzähne. 

Besonders augenfällig wird der Zusammenhang zwischen Ästhetik und Funktion bei einer gestörten Okklusion, dem sogenannten „falschen Biss“. Denn diese Fehlfunktionen von Zähnen und Kiefergelenken können Kiefergelenkerkrankungen wie CMD auslösen.

Über die Wiederherstellung der Eugnathie, der funktionellen und morphologischen Einheit von Zähnen, Zahnhalteapparat, Kiefergelenken und Kaumuskulatur, kann auch eine verbesserte Ästhetik erreicht werden.

Auch die Rekonstruktion bei Zahnsubstanzverlust durch Zähneknirschen (Bruxismus) dient nicht allein funktionellen Zwecken. Durch Bruxismus verändern die Zähne ihre natürliche Form, Länge und Funktion – in schweren Fällen kann der Verlust mehrere Millimeter betragen. Um diese Patienten erfolgreich zu behandeln, muss eine Komplette Funktionelle Rekonstruktion (KFR) durchgeführt werden. Der erste Schritt ist zunächst eine diagnostische Schienentherapie, um eine stabile und korrekte Kiefergelenkssposition zu erreichen. Ist das Gelenk stabilisiert, kann anschließend die Wiederherstellung der ursprünglichen Front-Eckzahnführung und die erforderliche Seitenabstützung vorgenommen werden.

Zurück nach: Ästhetische Zahnheilkunde